Ach, natuerlich habe ich auch wieder Bilder ins Web-Album hinzugefuegt, damit man sich das Beschriebene vielleicht etwas besser vorstellen kann.
Hier nochmal die Adresse: http://picasaweb.google.com/Hannah.Kuhn
Samstag, 6. Dezember 2008
Von Ushuaia bis Puerto Montt
Halli Hallo,
lang lang ists her...Entschuldigt diese lange Pause, ich war ein wenig faul. Hatte aber uach nicht so viel Zeit- aaaalso, wo faengt man da an? Wo ich aufgehoert habe, in Ushuaia.
Da haben wir uns ein Busticket gekauft, um von Feuerland runter zu fahren, zum naechsten Nationalpark namens Torres del Paine, der schon in Chile liegt. Wir sind dann ca. 16 Stunden mit dem Bus (und Faehre, um Feuerland zu verlassen) nach Puerto Natales gefahren, ein Ort im Sueden Chiles. Von ort aus sind wir direkt am naechsten Morgen in den hier sehr bekannten Nationalpark Torres del Paine gefahren. Das war ein halbes Desaster. Einen Teil unserer Sachen konnte iwr in der Jugendherberge lassen, also mussten wir unsere Rucksaecke umpacken. Ausserdem mussten wir in den Supermarkt (es war Sonntag, also hatte nur einer auf...) um uns mit Lebensmittellaeden fuer die bevorstehende 6taegige Tour einzudecken. Irgendwie hatten wir uns in der Zeit verschaetzt und waren dann superknapp dran - das bedeutet in Zahlen, dass wir um viertel nach 2 in dem sonntaeglich leergefegten Ort jede mit 2 Lebensmitteltueten in der Hand rungerannt sind, um Gaskartuschen fuer den Campingkocher zu finden. Der Bus fuhr aber um halb 3 ab und es hatte weit und breit kein Geschaeft fuer Campingausruestung geoeffnet. Ich hatte mich shcon halb verlaufen und kam zufaellig an der Bushaltestelle vorbei, wo man in einem Touriladen auch GAskartuschen kaufen konnte. Da habe ich dann natuerlich total ueberteuert (die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben) Gas gekauft. Draussen kam mir der Busfahrer entgegen und meinte ihc solle endlich einsteigen. Leider waren Anna und unsere Rucksaecke noch in der Jugenherberge... Also nett gelaechelt, gefragt ob er nicht bitte bitte noch warten koenne, was er konnte, aber nur grummelnd, ud zur Jugendherberge geflitzt. Wir kamen dann rennend mit unseren Rucksaecken und essenvorraeten beim Bus mit natuerlich scon alufendem Motor und gereiztem Busfahrer an - aber: geschafft.
Die naechsten 6 Tage verbrachten wir in diesem wunderschoenen NAtionalpark mit wandern und Zelten. Wir hatten eine W-foermige Tour geplant, die auch am Grey-Gletscher vorbei fuehrte. Wir sind jeden Tag so ca. 6-8 Stunden gewandert, mit Ausnahme von 2 Tagen, an denen wir es langsam angehen lassen haben.
Ich war die ersten 2 Tage total geschafft, vor allem weil wir immer diese doofe Rucksaecke dabei hatten (ausser an Tagen). Aber danach ging es gut und hat tierisch Spass gemacht, ich habe es sehr genossen. man kommt sehr gut zur Ruhe beim Wandern und vor allem war natuerlich auch die Aussicht im Prinzip die ganze Zeit sehr besonders. So richtig Menschenleer war der Park nicht, man ist vielen anderen Touristen begegnet, vor allem an den Zeltplaetzen dann abends. War aber auch ganz nett. Nach den 6 Tagen war ich dann aber auhc das Tuetenessen (bzw. Nudeln) satt.
Wir haben einen Bus zurueck nach Puerto Natales genommen und sind von dort aus dann 2Tage spaeter weiter nach Puerto Montt, wo ich jetzt gerade bin. Das war auch wieder mal ein etwas chaotischer Aufbruch. Der Bus fuhr naemlich um viertel vor 7 morgens los und da ich die Nacht davor nicht so viel geschlafen hatte, habe ich auch leider den Wecker nicht gehoert und erst um halb 7 aufgewacht. Anna war zwar schon wach, hatte aber auch nicht auf die Uhr geschaut. Also haben wir schnell unsere Sachen zusammengeklaubt und sind losgerannt, mal wieder. Das Problem war nur, dass wir nur ein Busticket fuer den Weg nach Punta Arenas (ca. 3 Stunden weg) hatten, wo wirumstigen mussten. Da am Tag zuvor, als wir das Ticket gekauft haben, die Maschine nicht funktioniert hatte, sollten wir morgens vor der Abfahrt im Buero noch unser Ticket fuer den Weg nach Puerto Montt abholen. Da wir aber so spaet kamen, war mal wiede die Situation, dass der Busfahrer und grade noch so mitgenommen hat (der BUs war schon angefahren, hat aber fuer uns nochmal angehalten...) und war nicht dazu zu bewegen den Moment, den wir brauchten um ins Buero zu gehen, zu warten. Wir sind also so in den Bus gestiegen, weil der KOntrolleur sagte, das waere kein Problem, er koenne im Buero anrufen. Ich bin im Bus sofort eingeschlafen,w eil ich noch so muede war. Als Anna mich dann ca. zweieinhalb Stunden spaeter weckte waren wir auf einer Strasse in der Mitte von nirgendwo und der KOntrolleur bedeutet uns auszusteigen. Halb verschlafen und leicht verbluefft versuchte ich ihm dann klar zu machen, dass wir in Punta Arenas (der naechsten Stadt) umsteigen mussten und nicht irgendwo im Flachland (man konnte in alle Richtungen bis zum Horizont gucken, ernsthaft!). Vor Allem hatten wir ja nicht mal die Tickets. Er meinte aber, hier wuerde der Bus aus Punta Arenas uns abholen und die wuessten auch Bescheid wegen den Tickets. Einerseits misstrauisch und verwirrt, andererseits total uebermuedet haben wir ihm dann geglaubt, mit den Schultern gezuckt und sind als einzige Passagiere ausgestiegen. Aber wir hatten natuerlich keine Alternative auf LAger und was sollten wir anderes machen als die Schultern zucken und abwarten was passiert (meiner Erfahrung hier meistens besser als rumzudiskutieren oder das System infrage zu stellen). Wir sassen dann erst mal an irgendeiner endlos erscheinenden Strasse im Sueden Chiles, ohne Tickets, ohne eine Idee wo genau wir waren und ohne eine Ahnung wann der Bus kommen wuerde (angeblich in 10 Minuten). Zum Glueck hatten wir ausreichend Fruehstuecksproviant dabei. Also erst mal die Brote ausgepackt und abgewartet, die Situation war irgendwie viel zu absurd um sich aufzuregen oder sich die ganze Zeit Sorgen zu machen.
Nach etwa einer Stunde kam dann auch wirklich der Bus, sogar ein Doppeldeckerbus und nach dem wir dem Busfahrer einige Male erklaert hatten, wie das mit unseren Tickets gelaufen war, erinnerte er sich auch, dass er eine Kopie der Tickets dabei hatte (...). Da waren wir natuerlich erleichtert, leider folgte aber die schlimmste Busfahrt alle Zeiten. Zum einen waren wir 36 Stunden unterwegs, zum anderen ging die Klimaanlage nicht und das Fenster klemmte und es wurde heisser und heisser. WIr sassen natuerlich direkt neben dem Klo ganz hinten, wo die wenigste frische Luft und der intensivste Klogeruch waren. Da der Bus so hoch war, war es leider auch sehr schaukelig und nach einigen Metern war uns, vor allem aber Anna speiuebel. Die amerikanischen Action-Filme, die non-stop (Ton ueber Lautsprecher ) verbesserten die Situation nicht gerade. Aber auch das ging vorbei und wir kamen in der Stadt Puerto Montt an, die uns leidernicht sofort vom Hocker riss, eher heruntergekommen, und wir innerhalb der ersten halben Stunde von mehreren Leuten (inklusive Polizisten) darauf hingewiesen wurden, wie kriminell es hier ist. Das wussten wir zwar schon vorher, aber trotzdem ist es dann nochmal mehr ein beklemmendes Gefuehl. Also haben wir uns schnurstracks eine Unterkunft gesucht.
Hier in der NAehe haben Bekannte von Annas Eltern, Biologen, eine Art privaten NAtionalpark, wo sie die Pflanzen, die anscheinend sehr einzigartig sind, schuetzen und auch untersuchen. Dort konnten wir 2 Tage bleiben. Wir haben dorthineinen Bus genommen, einen ganz kleinen undnur fuer eine halbe Stunde. Das Haus und das ganze Grundstueck waren einfach traumhaft, ein kleines Paradies und ganz in der Naehe vom Meer. Im Gegensatz zum noch recht frischen Sueden ist es hier jetzt sehr warm, um die 30 Grad. Hier soll es sehr viel regnen aber mit dem Wetter haben wir totales Gleuck, die Sonne scheint die ganze Zeit.
Wir haben dort jedenfalls Anna Corcuera kennen gelernt, eine ca. 60 jaehrige Dame, die einen sehr gestandenen Eindruck machte und total nett war. Mit ihr haben wir die anderthalb Tage verbracht, ihr Mann ist momentan in Concepción, wo sie beide eigentlich leben und arbeiten. Dort haben wir uns den Wald, fast wie ein Regenwald nur eben nicht tropisch, angeschaut und die Ruhe und die Sonne genossen. Heute sind wir wieder heir in Puerto Montt und fahren spaeter weiter in einen kleinen nahegelegenen Ort namens Puerto Varas, der an einem See liegt. Da schlagen wir dann noch fuer 2-3 Naechte unser Zelt auf, bevor es endgueltig gen Norden und damit schon Richtung Deutschland geht. Wir fahren noch NAch Temuco in den naechsten Tagen, wieder zu Javieras Familie und von dort aus weiter nach Norden, bis wir dann in Santiago landen, von wo aus ich dann "schon" wieder den Heimweg antrete. Einerseits freue ich mich und denke mir es wird auch langsam Zeit, andererseits scheint mir das alles noch sehr weit weg und ich habe das Gefuehl ich koennte noch eine Weile so weiter leben. Vor allem hat man das Gefuehl, nie genug Zeit zu haben, um alles zu sehen. Aber so ist das im Leben nunmal, den Anspruch darf ich gar nicht haben...
Also, mal wieder meinen Bericht auf den aktuellen Stand gebracht.
Viele liebe Gruesse und jetzt schon bis bald,
Hannah
lang lang ists her...Entschuldigt diese lange Pause, ich war ein wenig faul. Hatte aber uach nicht so viel Zeit- aaaalso, wo faengt man da an? Wo ich aufgehoert habe, in Ushuaia.
Da haben wir uns ein Busticket gekauft, um von Feuerland runter zu fahren, zum naechsten Nationalpark namens Torres del Paine, der schon in Chile liegt. Wir sind dann ca. 16 Stunden mit dem Bus (und Faehre, um Feuerland zu verlassen) nach Puerto Natales gefahren, ein Ort im Sueden Chiles. Von ort aus sind wir direkt am naechsten Morgen in den hier sehr bekannten Nationalpark Torres del Paine gefahren. Das war ein halbes Desaster. Einen Teil unserer Sachen konnte iwr in der Jugendherberge lassen, also mussten wir unsere Rucksaecke umpacken. Ausserdem mussten wir in den Supermarkt (es war Sonntag, also hatte nur einer auf...) um uns mit Lebensmittellaeden fuer die bevorstehende 6taegige Tour einzudecken. Irgendwie hatten wir uns in der Zeit verschaetzt und waren dann superknapp dran - das bedeutet in Zahlen, dass wir um viertel nach 2 in dem sonntaeglich leergefegten Ort jede mit 2 Lebensmitteltueten in der Hand rungerannt sind, um Gaskartuschen fuer den Campingkocher zu finden. Der Bus fuhr aber um halb 3 ab und es hatte weit und breit kein Geschaeft fuer Campingausruestung geoeffnet. Ich hatte mich shcon halb verlaufen und kam zufaellig an der Bushaltestelle vorbei, wo man in einem Touriladen auch GAskartuschen kaufen konnte. Da habe ich dann natuerlich total ueberteuert (die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben) Gas gekauft. Draussen kam mir der Busfahrer entgegen und meinte ihc solle endlich einsteigen. Leider waren Anna und unsere Rucksaecke noch in der Jugenherberge... Also nett gelaechelt, gefragt ob er nicht bitte bitte noch warten koenne, was er konnte, aber nur grummelnd, ud zur Jugendherberge geflitzt. Wir kamen dann rennend mit unseren Rucksaecken und essenvorraeten beim Bus mit natuerlich scon alufendem Motor und gereiztem Busfahrer an - aber: geschafft.
Die naechsten 6 Tage verbrachten wir in diesem wunderschoenen NAtionalpark mit wandern und Zelten. Wir hatten eine W-foermige Tour geplant, die auch am Grey-Gletscher vorbei fuehrte. Wir sind jeden Tag so ca. 6-8 Stunden gewandert, mit Ausnahme von 2 Tagen, an denen wir es langsam angehen lassen haben.
Ich war die ersten 2 Tage total geschafft, vor allem weil wir immer diese doofe Rucksaecke dabei hatten (ausser an Tagen). Aber danach ging es gut und hat tierisch Spass gemacht, ich habe es sehr genossen. man kommt sehr gut zur Ruhe beim Wandern und vor allem war natuerlich auch die Aussicht im Prinzip die ganze Zeit sehr besonders. So richtig Menschenleer war der Park nicht, man ist vielen anderen Touristen begegnet, vor allem an den Zeltplaetzen dann abends. War aber auch ganz nett. Nach den 6 Tagen war ich dann aber auhc das Tuetenessen (bzw. Nudeln) satt.
Wir haben einen Bus zurueck nach Puerto Natales genommen und sind von dort aus dann 2Tage spaeter weiter nach Puerto Montt, wo ich jetzt gerade bin. Das war auch wieder mal ein etwas chaotischer Aufbruch. Der Bus fuhr naemlich um viertel vor 7 morgens los und da ich die Nacht davor nicht so viel geschlafen hatte, habe ich auch leider den Wecker nicht gehoert und erst um halb 7 aufgewacht. Anna war zwar schon wach, hatte aber auch nicht auf die Uhr geschaut. Also haben wir schnell unsere Sachen zusammengeklaubt und sind losgerannt, mal wieder. Das Problem war nur, dass wir nur ein Busticket fuer den Weg nach Punta Arenas (ca. 3 Stunden weg) hatten, wo wirumstigen mussten. Da am Tag zuvor, als wir das Ticket gekauft haben, die Maschine nicht funktioniert hatte, sollten wir morgens vor der Abfahrt im Buero noch unser Ticket fuer den Weg nach Puerto Montt abholen. Da wir aber so spaet kamen, war mal wiede die Situation, dass der Busfahrer und grade noch so mitgenommen hat (der BUs war schon angefahren, hat aber fuer uns nochmal angehalten...) und war nicht dazu zu bewegen den Moment, den wir brauchten um ins Buero zu gehen, zu warten. Wir sind also so in den Bus gestiegen, weil der KOntrolleur sagte, das waere kein Problem, er koenne im Buero anrufen. Ich bin im Bus sofort eingeschlafen,w eil ich noch so muede war. Als Anna mich dann ca. zweieinhalb Stunden spaeter weckte waren wir auf einer Strasse in der Mitte von nirgendwo und der KOntrolleur bedeutet uns auszusteigen. Halb verschlafen und leicht verbluefft versuchte ich ihm dann klar zu machen, dass wir in Punta Arenas (der naechsten Stadt) umsteigen mussten und nicht irgendwo im Flachland (man konnte in alle Richtungen bis zum Horizont gucken, ernsthaft!). Vor Allem hatten wir ja nicht mal die Tickets. Er meinte aber, hier wuerde der Bus aus Punta Arenas uns abholen und die wuessten auch Bescheid wegen den Tickets. Einerseits misstrauisch und verwirrt, andererseits total uebermuedet haben wir ihm dann geglaubt, mit den Schultern gezuckt und sind als einzige Passagiere ausgestiegen. Aber wir hatten natuerlich keine Alternative auf LAger und was sollten wir anderes machen als die Schultern zucken und abwarten was passiert (meiner Erfahrung hier meistens besser als rumzudiskutieren oder das System infrage zu stellen). Wir sassen dann erst mal an irgendeiner endlos erscheinenden Strasse im Sueden Chiles, ohne Tickets, ohne eine Idee wo genau wir waren und ohne eine Ahnung wann der Bus kommen wuerde (angeblich in 10 Minuten). Zum Glueck hatten wir ausreichend Fruehstuecksproviant dabei. Also erst mal die Brote ausgepackt und abgewartet, die Situation war irgendwie viel zu absurd um sich aufzuregen oder sich die ganze Zeit Sorgen zu machen.
Nach etwa einer Stunde kam dann auch wirklich der Bus, sogar ein Doppeldeckerbus und nach dem wir dem Busfahrer einige Male erklaert hatten, wie das mit unseren Tickets gelaufen war, erinnerte er sich auch, dass er eine Kopie der Tickets dabei hatte (...). Da waren wir natuerlich erleichtert, leider folgte aber die schlimmste Busfahrt alle Zeiten. Zum einen waren wir 36 Stunden unterwegs, zum anderen ging die Klimaanlage nicht und das Fenster klemmte und es wurde heisser und heisser. WIr sassen natuerlich direkt neben dem Klo ganz hinten, wo die wenigste frische Luft und der intensivste Klogeruch waren. Da der Bus so hoch war, war es leider auch sehr schaukelig und nach einigen Metern war uns, vor allem aber Anna speiuebel. Die amerikanischen Action-Filme, die non-stop (Ton ueber Lautsprecher ) verbesserten die Situation nicht gerade. Aber auch das ging vorbei und wir kamen in der Stadt Puerto Montt an, die uns leidernicht sofort vom Hocker riss, eher heruntergekommen, und wir innerhalb der ersten halben Stunde von mehreren Leuten (inklusive Polizisten) darauf hingewiesen wurden, wie kriminell es hier ist. Das wussten wir zwar schon vorher, aber trotzdem ist es dann nochmal mehr ein beklemmendes Gefuehl. Also haben wir uns schnurstracks eine Unterkunft gesucht.
Hier in der NAehe haben Bekannte von Annas Eltern, Biologen, eine Art privaten NAtionalpark, wo sie die Pflanzen, die anscheinend sehr einzigartig sind, schuetzen und auch untersuchen. Dort konnten wir 2 Tage bleiben. Wir haben dorthineinen Bus genommen, einen ganz kleinen undnur fuer eine halbe Stunde. Das Haus und das ganze Grundstueck waren einfach traumhaft, ein kleines Paradies und ganz in der Naehe vom Meer. Im Gegensatz zum noch recht frischen Sueden ist es hier jetzt sehr warm, um die 30 Grad. Hier soll es sehr viel regnen aber mit dem Wetter haben wir totales Gleuck, die Sonne scheint die ganze Zeit.
Wir haben dort jedenfalls Anna Corcuera kennen gelernt, eine ca. 60 jaehrige Dame, die einen sehr gestandenen Eindruck machte und total nett war. Mit ihr haben wir die anderthalb Tage verbracht, ihr Mann ist momentan in Concepción, wo sie beide eigentlich leben und arbeiten. Dort haben wir uns den Wald, fast wie ein Regenwald nur eben nicht tropisch, angeschaut und die Ruhe und die Sonne genossen. Heute sind wir wieder heir in Puerto Montt und fahren spaeter weiter in einen kleinen nahegelegenen Ort namens Puerto Varas, der an einem See liegt. Da schlagen wir dann noch fuer 2-3 Naechte unser Zelt auf, bevor es endgueltig gen Norden und damit schon Richtung Deutschland geht. Wir fahren noch NAch Temuco in den naechsten Tagen, wieder zu Javieras Familie und von dort aus weiter nach Norden, bis wir dann in Santiago landen, von wo aus ich dann "schon" wieder den Heimweg antrete. Einerseits freue ich mich und denke mir es wird auch langsam Zeit, andererseits scheint mir das alles noch sehr weit weg und ich habe das Gefuehl ich koennte noch eine Weile so weiter leben. Vor allem hat man das Gefuehl, nie genug Zeit zu haben, um alles zu sehen. Aber so ist das im Leben nunmal, den Anspruch darf ich gar nicht haben...
Also, mal wieder meinen Bericht auf den aktuellen Stand gebracht.
Viele liebe Gruesse und jetzt schon bis bald,
Hannah
Montag, 17. November 2008
Am Ende der Welt
Hier nur ein kurzer Eintrag, ein kleines Update.
Nach den letzten zwar anstrengenden aber wunderschoenen und intensiven Tagen in Buenos Aires bin ich nun in Ushuaia angekommen, der suedlichsten Stadt der Welt.
Buenos Aires hat bei mir definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich muss irgendwann nochmal dahin, zumal ich es irgendwie nicht geschafft habe, mir eine professionelle Tango-Show anzusehen. Dafuer habe ich dort aber eine Tangostunde genommen, bei einer einzigen lernt man natuerlich nicht so viel, aber es hat tierisch Spass gemacht und war ne gute Kostprobe sage ich mal. Anna und ich hatten jedenfalls eine exzellente Lehrerin.
Meinen Gebrutstag habe ich dort ja auch verbracht, nicht gross spektakulaer- wenn man davon absieht dass ich in Buenos Aires war. Wir haben abends zu viert reingefeiert mit Schokotorte aus der BAeckerei an der Ecke (einfach fantastisch, nur reingehen und riechen war schon ein Vergnuegen) und billigem aber erstaunlich gutem argentinischen Rotwein. Am Geburtstag selbst waren wir dann abends noch gut essen, das war auch schoen. Wir sind dann noch 2 mal umgesogen, dsa eine Hostel erschien uns sehr nett, entpuppte sich dann aber leider als total verschimmelt - vor allem der Schimmelfleck in der Kueche war unter der Toleranzgrenze. Das 3. Hostel, in dem wir dann bis zum Schluss waren, war aber perfekt. Es war sehr bunt und total gemuetlich, gehoerte 2 jungen etwas ausgeflippten Argentiniern und abends sass unten immer ein gemischtes Grueppchen von Leuten jedweder Nationalitaet um den Tisch. Was mir am Besten in Buenos Aires gefallen hat, war der Antiquitaetenmarkt auf der Plaza Corrego (-> Bilder), der dort jeden Sonntag Stadt findet. Da war viel los, Tango, Kunsthandwerker usw. Aber wie gesagt, es war auch anstrengend, weil ich so viele Eindruecke wie moeglich mitnehmen wollte.
Anna und ich sind dann Samstag morgen zum Flughafen und ab in den Sueden, den kalten Sueden (strange irgendwie). Hier haben wir uns entschieden zu zelten, einerseits weil es billig ist aber hauptsaechlich, weil man so am meisten von dieser Umgebung mitbekommt, die wirklich beeindruckend ist.
Heute morgen z. B. bin ich um 6 Uhr aufgewacht, grade zum Sonnenaufgang und auf dem Weg zum Klo bot sich mir der sagenhafteste Anblick. Die orange angestrahlten Berge, zu ihren Fuessen das Meer (der Beagle-Kanal) und davor die Lichter der noch schlafenden Stadt Ushuaia.
Jetzt geht es fuer uns in den Parque Nacional Tierra del Fuego, wo man schoen wandern und ebenfalls zelten kann. Muessen uns noch mit ausreichend Nudeln und Tuetensuppe eindecken. Bald mehr!
Viele Liebe Gruesse,
Hannah
Nach den letzten zwar anstrengenden aber wunderschoenen und intensiven Tagen in Buenos Aires bin ich nun in Ushuaia angekommen, der suedlichsten Stadt der Welt.
Buenos Aires hat bei mir definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich muss irgendwann nochmal dahin, zumal ich es irgendwie nicht geschafft habe, mir eine professionelle Tango-Show anzusehen. Dafuer habe ich dort aber eine Tangostunde genommen, bei einer einzigen lernt man natuerlich nicht so viel, aber es hat tierisch Spass gemacht und war ne gute Kostprobe sage ich mal. Anna und ich hatten jedenfalls eine exzellente Lehrerin.
Meinen Gebrutstag habe ich dort ja auch verbracht, nicht gross spektakulaer- wenn man davon absieht dass ich in Buenos Aires war. Wir haben abends zu viert reingefeiert mit Schokotorte aus der BAeckerei an der Ecke (einfach fantastisch, nur reingehen und riechen war schon ein Vergnuegen) und billigem aber erstaunlich gutem argentinischen Rotwein. Am Geburtstag selbst waren wir dann abends noch gut essen, das war auch schoen. Wir sind dann noch 2 mal umgesogen, dsa eine Hostel erschien uns sehr nett, entpuppte sich dann aber leider als total verschimmelt - vor allem der Schimmelfleck in der Kueche war unter der Toleranzgrenze. Das 3. Hostel, in dem wir dann bis zum Schluss waren, war aber perfekt. Es war sehr bunt und total gemuetlich, gehoerte 2 jungen etwas ausgeflippten Argentiniern und abends sass unten immer ein gemischtes Grueppchen von Leuten jedweder Nationalitaet um den Tisch. Was mir am Besten in Buenos Aires gefallen hat, war der Antiquitaetenmarkt auf der Plaza Corrego (-> Bilder), der dort jeden Sonntag Stadt findet. Da war viel los, Tango, Kunsthandwerker usw. Aber wie gesagt, es war auch anstrengend, weil ich so viele Eindruecke wie moeglich mitnehmen wollte.
Anna und ich sind dann Samstag morgen zum Flughafen und ab in den Sueden, den kalten Sueden (strange irgendwie). Hier haben wir uns entschieden zu zelten, einerseits weil es billig ist aber hauptsaechlich, weil man so am meisten von dieser Umgebung mitbekommt, die wirklich beeindruckend ist.
Heute morgen z. B. bin ich um 6 Uhr aufgewacht, grade zum Sonnenaufgang und auf dem Weg zum Klo bot sich mir der sagenhafteste Anblick. Die orange angestrahlten Berge, zu ihren Fuessen das Meer (der Beagle-Kanal) und davor die Lichter der noch schlafenden Stadt Ushuaia.
Jetzt geht es fuer uns in den Parque Nacional Tierra del Fuego, wo man schoen wandern und ebenfalls zelten kann. Muessen uns noch mit ausreichend Nudeln und Tuetensuppe eindecken. Bald mehr!
Viele Liebe Gruesse,
Hannah
Sonntag, 9. November 2008
Webalbum
Hallo,
ich habe inzwischen ein Webalbum gemacht. Das Problem ist, dass die Internetverbindung fast immer zu langsam ist, um Bilder hochzuladen. Die Bilder sind warhscheinlich zu gross. Ein paar habe ich trotzdem hochgeladen, hier der Link:
http://picasaweb.google.com/Hannah.Kuhn
Ich hoffe man kann sie angucken.
ich habe inzwischen ein Webalbum gemacht. Das Problem ist, dass die Internetverbindung fast immer zu langsam ist, um Bilder hochzuladen. Die Bilder sind warhscheinlich zu gross. Ein paar habe ich trotzdem hochgeladen, hier der Link:
http://picasaweb.google.com/Hannah.Kuhn
Ich hoffe man kann sie angucken.
Samstag, 8. November 2008
Buenos Aires
So,jetzt binich also in Buenos Aires, ein Ort, an den ich schon laenger unbedingt hinwollte.
Die Zeit in Chile war sehr schoen, bei JAvi in Santigao hab ich mich gut aufgehoben gefueht. Sie hatte teilweise viel fuer die Uni zu tun, weswegen ich oefter auch allein unterwegs war und mir die Stadt angeschaut habe, die mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker gerissen hat, aber auch ncht schlecht ist, es gibt auch viele schoene Ecken und einen tollen Park.
Wir Sind ein Wochenende zu ihrer Familie nach Temuco gefahren, das ist ca. 700 km suedlich von Santiago.
Der Vater und ihre Schwester Isidora kamen einen Tag vorhher nach Santiago gefahren, um fuer die Schwester, die dieses JAhr ihr Abitur macht, ein Abschlussballkleid zu finden. Das bedeuteten 2 Tage hardcore-shoppen, wo ich nur eineinhalb Tage anwesend war, was aber genug war. Ich kenne inzwivchen jede Mall und jeden Klamottenaden Santiagos. Fuendig geworden sind iwr leider nicht, also wird Isi mit ihrer Mutter nochmal losziehen, so wie ich das verstanden habe. Wir sind sogar noch zur Automobilmesse gegangen, die da grade in Santiago war. Wir Ihr sicher wisst, sind Autos nicht gerade mein primaeres Interessengebiet, ich wollte die Einladung (nach 8 stunden inder Stadt rumlaufen) aber auch nicht ausschlagen,also haben wir uns noch viele glaenzende, neue Autos und knapp bekleidete Maedels, die daneben sassen, angeschaut. Nachts sind wir dann nach Temuco gefahren, wo wirmorgens um 7 ankamen und sehr herzlich von Javis Mutter begruesst wurden.Das Haus war echt gemuetlich, nicht sehr gross aber auch nicht so klein, einfach gemuetlich eben. Abends kam auch die Verwandtschaft, die meistenwohnen dort sehr inder naehe und die Essen oft zusasmmen abend. Alle haben gesagt, sie woltenmich unbedingt kennen lernen, sie hatten ja shcon vonmir und meiner Familie gehoert, als Javi in Deutschladn war. man hatte das Gefuehl, die ganze Familie, inklusive tanten, Onkel und Cousins/Cousinen, gleichermassen am Leben teilnehmen wie Mutter und Vater. Sie haben also alle mitgefiebert und Geschichten gehoert als javi in Deutschland war, das wurde alles beim Essen besprochen. Jede Tante kommentiert auch Javis Exfreund und auf welcher Party Isidora heute abdend ist usw. Eine Cousine von Javi ist im 4. Monat schanger, also wurden nach dem Essen die Ultraschallbilder in versammelter Runde auf dem Coimputer angeschaut und besprochen. Alle freuen sich auf das Kind als waere es ihr eigenes. Die Familie ist also gross und trotzdem total eng zusammen, alle wissen alles uebereinander und es gibt nicht so die Tabuthemen nach dem Motto "das geht nur uns was an".Irgendwie war man auch gleich integriert, als haetten sie mich auch schon vor 15 Jahren ueber den Teppich krabbeln sehen,wie alle ihre Nichten und Neffen.
Ach, nicht zu vergessen das Essen, das war auch spitzemnaessig. Jede Mahlzeit uebrigens, und aufs Essen wurde auch viel Zeit verwendet. Das hatmir gut gefallen.
Abends sind wir meistens feiern gewesen, da es ein alnges Wochenende war, waren ast alle von Javis ehemaligen Schulkameraden, auch ihre beiden Mitbewohnerinnen, in Temuco, mit denen haben wir dann was unternommen. Am Wochende waren wir an einem See, in Licanray, wo sie ihre Ferienhaus haben, und haben dort eine Nacht verbracht. Das war total schoen, ein wirklich wunderschoener See,wo sie ihrMotorboot haben, und ein kleiner (noch) ruhiger Ferienort. Um den See herum sind auch Vulkane, auf denen man Schifahren kann, die um diese Jahreszeit noch schneebdeckt waren- beeindruckend.
Mit dem bus sind wir ueber ANcht zurueck nach Santiago, wo wirmorgens mit Rucksack und taschen bepackt in der Metro in die Rush Hour gekommen sind- so was hab ich noch nicht erlebt. Der Weg vom busterminal zur Wohnung hat ungefaher 2 Stunden gedauert. (Normal eine halbe)
Mittwoch morgen bin ich dann weiter, 22 Stunden mit dem bus nach Buenos Aires. Auf der Fahrt habe ich 2 nette Studenten kennen gelernt, die hier in B.A. leben und mir fuer Notfaelle oder was auch immer ihre Nummer gegeben haben, das fand ich nett. Ist ja immer gut so eine Adresse zu haben. HIer im Hostel kam dann spaeter Anna an, mit der zusammen ich die Reise von hier aus fortsetze.
Bis jetzt sind wir 2 Tage eigentlich nur rumgelaufen, haben dieMujeres de Plaza de Mayo gesehen - eine Gruppe von aelteren damen, die ihre Soehne in der Diktatur verloren haben und seit 32 Jahren jeden Donnertag auf dem hauptplatz von B.A. demonstrieren und danach eine rede halten. Das war sehr beeindruckend, zumal alle mindestens 65 Jahre alt waren und es wirklich heiss war. Ich glaueb man kann sie als politisch extrem links bezeichnen, die USA moegen sie glaub ich nicht so gerne (ging aus der Rede hervor). Ansonsten habe ihc nochnicht so viel gesehen, ein bisschen Tango aber doch schon - das find ich wirklich sehenswert,muss ich unbedingtnochmal abends wohin. GEstern abend sind wirnoch tanzen gegangen, B.A. ist ja beruehtm-beruechtig fuer das Nachtleben. Es ist ueberraschen dsicher, auch anchts herumzulaufen.So richtig los geht es erst gegen 2 Uhr.Wir sind hier um hab 2 los und standen ca. eine viertelstunde an, um drinnen dann einen halb leeren, auf alt gemachten, dreistoeckigen Club vorzufinden. Richtig rund ging es erst um 3 und als wir um 5 gehen wollten, schauten uns die Argentinier, mit denen wir ins Gespraech gekommen waren, nur verbluefft und unglaeubig an. Also schon ein anderer Rhytmus.
So,computer lang genug besetzt.
Bis bald,
Liebe Gruesse!
P.S. die Tastatur funktioniert hier nur so halb, also entschuldigt die 1000 schreibfehler.
Die Zeit in Chile war sehr schoen, bei JAvi in Santigao hab ich mich gut aufgehoben gefueht. Sie hatte teilweise viel fuer die Uni zu tun, weswegen ich oefter auch allein unterwegs war und mir die Stadt angeschaut habe, die mich ehrlich gesagt nicht vom Hocker gerissen hat, aber auch ncht schlecht ist, es gibt auch viele schoene Ecken und einen tollen Park.
Wir Sind ein Wochenende zu ihrer Familie nach Temuco gefahren, das ist ca. 700 km suedlich von Santiago.
Der Vater und ihre Schwester Isidora kamen einen Tag vorhher nach Santiago gefahren, um fuer die Schwester, die dieses JAhr ihr Abitur macht, ein Abschlussballkleid zu finden. Das bedeuteten 2 Tage hardcore-shoppen, wo ich nur eineinhalb Tage anwesend war, was aber genug war. Ich kenne inzwivchen jede Mall und jeden Klamottenaden Santiagos. Fuendig geworden sind iwr leider nicht, also wird Isi mit ihrer Mutter nochmal losziehen, so wie ich das verstanden habe. Wir sind sogar noch zur Automobilmesse gegangen, die da grade in Santiago war. Wir Ihr sicher wisst, sind Autos nicht gerade mein primaeres Interessengebiet, ich wollte die Einladung (nach 8 stunden inder Stadt rumlaufen) aber auch nicht ausschlagen,also haben wir uns noch viele glaenzende, neue Autos und knapp bekleidete Maedels, die daneben sassen, angeschaut. Nachts sind wir dann nach Temuco gefahren, wo wirmorgens um 7 ankamen und sehr herzlich von Javis Mutter begruesst wurden.Das Haus war echt gemuetlich, nicht sehr gross aber auch nicht so klein, einfach gemuetlich eben. Abends kam auch die Verwandtschaft, die meistenwohnen dort sehr inder naehe und die Essen oft zusasmmen abend. Alle haben gesagt, sie woltenmich unbedingt kennen lernen, sie hatten ja shcon vonmir und meiner Familie gehoert, als Javi in Deutschladn war. man hatte das Gefuehl, die ganze Familie, inklusive tanten, Onkel und Cousins/Cousinen, gleichermassen am Leben teilnehmen wie Mutter und Vater. Sie haben also alle mitgefiebert und Geschichten gehoert als javi in Deutschland war, das wurde alles beim Essen besprochen. Jede Tante kommentiert auch Javis Exfreund und auf welcher Party Isidora heute abdend ist usw. Eine Cousine von Javi ist im 4. Monat schanger, also wurden nach dem Essen die Ultraschallbilder in versammelter Runde auf dem Coimputer angeschaut und besprochen. Alle freuen sich auf das Kind als waere es ihr eigenes. Die Familie ist also gross und trotzdem total eng zusammen, alle wissen alles uebereinander und es gibt nicht so die Tabuthemen nach dem Motto "das geht nur uns was an".Irgendwie war man auch gleich integriert, als haetten sie mich auch schon vor 15 Jahren ueber den Teppich krabbeln sehen,wie alle ihre Nichten und Neffen.
Ach, nicht zu vergessen das Essen, das war auch spitzemnaessig. Jede Mahlzeit uebrigens, und aufs Essen wurde auch viel Zeit verwendet. Das hatmir gut gefallen.
Abends sind wir meistens feiern gewesen, da es ein alnges Wochenende war, waren ast alle von Javis ehemaligen Schulkameraden, auch ihre beiden Mitbewohnerinnen, in Temuco, mit denen haben wir dann was unternommen. Am Wochende waren wir an einem See, in Licanray, wo sie ihre Ferienhaus haben, und haben dort eine Nacht verbracht. Das war total schoen, ein wirklich wunderschoener See,wo sie ihrMotorboot haben, und ein kleiner (noch) ruhiger Ferienort. Um den See herum sind auch Vulkane, auf denen man Schifahren kann, die um diese Jahreszeit noch schneebdeckt waren- beeindruckend.
Mit dem bus sind wir ueber ANcht zurueck nach Santiago, wo wirmorgens mit Rucksack und taschen bepackt in der Metro in die Rush Hour gekommen sind- so was hab ich noch nicht erlebt. Der Weg vom busterminal zur Wohnung hat ungefaher 2 Stunden gedauert. (Normal eine halbe)
Mittwoch morgen bin ich dann weiter, 22 Stunden mit dem bus nach Buenos Aires. Auf der Fahrt habe ich 2 nette Studenten kennen gelernt, die hier in B.A. leben und mir fuer Notfaelle oder was auch immer ihre Nummer gegeben haben, das fand ich nett. Ist ja immer gut so eine Adresse zu haben. HIer im Hostel kam dann spaeter Anna an, mit der zusammen ich die Reise von hier aus fortsetze.
Bis jetzt sind wir 2 Tage eigentlich nur rumgelaufen, haben dieMujeres de Plaza de Mayo gesehen - eine Gruppe von aelteren damen, die ihre Soehne in der Diktatur verloren haben und seit 32 Jahren jeden Donnertag auf dem hauptplatz von B.A. demonstrieren und danach eine rede halten. Das war sehr beeindruckend, zumal alle mindestens 65 Jahre alt waren und es wirklich heiss war. Ich glaueb man kann sie als politisch extrem links bezeichnen, die USA moegen sie glaub ich nicht so gerne (ging aus der Rede hervor). Ansonsten habe ihc nochnicht so viel gesehen, ein bisschen Tango aber doch schon - das find ich wirklich sehenswert,muss ich unbedingtnochmal abends wohin. GEstern abend sind wirnoch tanzen gegangen, B.A. ist ja beruehtm-beruechtig fuer das Nachtleben. Es ist ueberraschen dsicher, auch anchts herumzulaufen.So richtig los geht es erst gegen 2 Uhr.Wir sind hier um hab 2 los und standen ca. eine viertelstunde an, um drinnen dann einen halb leeren, auf alt gemachten, dreistoeckigen Club vorzufinden. Richtig rund ging es erst um 3 und als wir um 5 gehen wollten, schauten uns die Argentinier, mit denen wir ins Gespraech gekommen waren, nur verbluefft und unglaeubig an. Also schon ein anderer Rhytmus.
So,computer lang genug besetzt.
Bis bald,
Liebe Gruesse!
P.S. die Tastatur funktioniert hier nur so halb, also entschuldigt die 1000 schreibfehler.
Freitag, 24. Oktober 2008
Der crazy Hund namens Macho. Hab noch nie einen Hund gesehen, der so komisch sitzt.
Die kleine Celeste beim Essen. Absolute Fleischfanatikerin.
Die Misswahl in der Schule, Tiziana (hier auf dem Bild) wurde zur Reina (=Koenigin) gewaehlt. Die Kleinen ganz gross. Komische Veranstaltung, genauso komisch wie ihre Begleitung.
...dann beim Essen.
Ich beim "schaelen" einer Kokosnuss.
von La Paz bis Santiago
Soo, inzwischen bin ich schon wieder an der naechsten Station meiner Reise angelangt, in Santiago de Chile.
Die Tage in La Paz waren schoen,a ber auch anstrengend, eine sehr volle, laute Stadt. AUsser nachts wir ich festgestellt habe. Da war dann (unter der Woche) auf einmal gar nichts mehr los, man hat sich gefuehtl als haette jemand auf stumm gestellt, oder wie in einem Dorf, in dem man nur noch ein paar Hunde bellen hoert. Fast unheimlich. ANsonsten jedoch eine sehr lebendige Stadt. Sobald man ein paar Schritte bergauf geht is tman ausser Atem...
NAchts sieht man eine erstaunliche aussicht, tausende Lichter - auch das Lichtermeer genannt.
Uebers Wochenende sind wir an den Titicacasee gefahren, der liegt etwa 3 Stunden Busfahrt von La Paz entfernt und die Fahrt hat auch nur 1,50 euro gekostet. Die Fahrt und schliesslich der See waren wirklich beeindruckend. Eine Weite und Schoenheit irgendwie.
Der Ort in dem wir waren, Copacabana (was ich immer als was ganz anderes im Kopf hatte), ist sehr touristisch und abseits der einzigen Touristenmeile auch etwas aermlich. Nichtsdestotrotz strahlt der See eine ganz besondere Ruhe aus. Sonntag sind wir zur Isla del SOl gefahren, angeblich der Ursprung der Inka und deren Mythos zufolge der Geburtsort der Sonne. Die Insel ist relativ klein, nur etwa 10 km lang und 4 km breit. Man kann ganz vom Norden in den Sueden wandern, das haben wir auch gemzcht und einen klitzekleinen Sonnenbrand abgekriegt. Einerseits war auch dies ein beeindruckendes Fleckchen Erde, sehr ruhig und friedlich, beeindruckend zu sehen. Andererseits haben die BEwohner der Insel genau das als Goldgrube entdeckt und man fuehlt sich beinah wie ein gerupftes Huhn am Ende des Tages, weil man an jeder Ecke nochmal irgendeine "Touristengebuehr" zahlen muss - womit es dann doch nicht ganz so ruhig und friedlich ist. Davon darf man sich aber nicht so beeindrucken lassen, sondern eher die Natur im Auge behalten.
Zurueck in La Paz hatten wir nur noch eineinhalb Tage.
Den Montag Abend sind wir auf die Plaza de Murillo, der Platz vor den Regierungsgebaeuden. Da war es rammelvoll von Bolivianern, die gerne die neue Verfassung haetten. Um ehrlich zu sein kann ich die politischen Geschehnisse heir nicht so korrekt beschreiben, aber die Stimmung war schon mitreissend. Es ging jedenfalls darum, dass ein GEsetz verabschiedet werden sollte, dass ein Datum festlegt, an dem ueber die neue Verfassung abgestimmt wird. Dazu haben der Regierung 20 Stimmen der Opposition gefehlt. Um auf diese Druck auszuueben oder jedenfalls um seiner Meinung Luft zu machen sind Befuerworter des ganzen Landes nach La Paz marschiert, einige kamen ganz aus dem OSten. Das war natuerlich mehrheitlich indigene Bevoelkerung, eher aermlich. Es war also eine Menschenmenge, aus der wehende Bolivien- und Inkaflaggen hervorragten. Eine Buehne war auch aufgestellta uf der im Wechsel Reden gehalten wurden die alle mit Viva Evo MOrales, Viva Bolivia, Viva la unidad(im gegnsatz zur autonomie der einzelnen departamentos) etc. endeten und traditionelle Taenze getanzt wurden. Da bekamen wir sogar den Praesidenten Evo Morales zu gesicht, der hat auch getanzt (aber nicht geredet). Er gibt sich jedenfalls sehr volksnah, ist relativ locker angezogen (also nicht im anzug, tanzt, und wird mit Hermano (=Bruder) angesprochen.
Danach hat es uns noch in eine Kneipe verschlagen in der nicht mehr viel los war. Ein Bolivianer hat uns dann noch eine Runde Bier ausgegeben (wir waren noch mti einem Schweizer und einem Norweger unterwegs), das bier ist wirklich gut, falls ich das noch nciht erwaehnt ahbe, und uns auf der Gitarre Oasis vorgespielt.
Der letzte La PAz Tag war irgendwie stressig und ich hatte das Gefuehl ich konnte nciht mehr alles erledigen,w asich noch erledigen bzw. sehen wollte.
Mittwoch bin ich dann um 6.00 morgens zum Busterminal und von dort aus mit dem Bus nach Santiago, eine Fahrt von 36 Stunden. Viel billiger als fliegen und man sieht auch viel mehr. Ausserdem hab ich ja Zeit im Moment. Leider musste ich an der Grenze bei den Bolivianern 25 US $ bezahlen, weil ich - aus Versehen- 12 Tage illegal in Bolivien war (pro tag 2$ und die haben aufgreundet). Ich dachte die 3 von 30 tage aufenthaltserlaubnis waere eine 9. War aber nicht schlimm. In chile wurden dann 4 mal (!!) unsere Taschen kontrolliert, einmal mitten in der NAcht. Ansonsten konnte man gut schlafen und vor allem die herrliche Aussicht bewundern. Am chilenischen Grenzuebergang liegt der hoechste See der Welt, auf ca. 400 metern, inklusive Flamingos und Bergen im Hintergrund - wirklich schoen. Wir sind auch durch die trockenste Wueste der Welt gekommen und die meiste Zeit an der Kueste entlang, von der Chile ja reichlich hat, irgendwie immer gradeaus eben. GEstern abend bin ich dann gesund und munter hier in Santiago angekommen, womich JAviera abgeholt hat.
Hier bleibe ich erst mal einige Tage, naechste WOche Mittwoch fahren wir zu ihrer Familie nach Temuco.
Bis Bald, viele Gruesse, Hannah
Die Tage in La Paz waren schoen,a ber auch anstrengend, eine sehr volle, laute Stadt. AUsser nachts wir ich festgestellt habe. Da war dann (unter der Woche) auf einmal gar nichts mehr los, man hat sich gefuehtl als haette jemand auf stumm gestellt, oder wie in einem Dorf, in dem man nur noch ein paar Hunde bellen hoert. Fast unheimlich. ANsonsten jedoch eine sehr lebendige Stadt. Sobald man ein paar Schritte bergauf geht is tman ausser Atem...
NAchts sieht man eine erstaunliche aussicht, tausende Lichter - auch das Lichtermeer genannt.
Uebers Wochenende sind wir an den Titicacasee gefahren, der liegt etwa 3 Stunden Busfahrt von La Paz entfernt und die Fahrt hat auch nur 1,50 euro gekostet. Die Fahrt und schliesslich der See waren wirklich beeindruckend. Eine Weite und Schoenheit irgendwie.
Der Ort in dem wir waren, Copacabana (was ich immer als was ganz anderes im Kopf hatte), ist sehr touristisch und abseits der einzigen Touristenmeile auch etwas aermlich. Nichtsdestotrotz strahlt der See eine ganz besondere Ruhe aus. Sonntag sind wir zur Isla del SOl gefahren, angeblich der Ursprung der Inka und deren Mythos zufolge der Geburtsort der Sonne. Die Insel ist relativ klein, nur etwa 10 km lang und 4 km breit. Man kann ganz vom Norden in den Sueden wandern, das haben wir auch gemzcht und einen klitzekleinen Sonnenbrand abgekriegt. Einerseits war auch dies ein beeindruckendes Fleckchen Erde, sehr ruhig und friedlich, beeindruckend zu sehen. Andererseits haben die BEwohner der Insel genau das als Goldgrube entdeckt und man fuehlt sich beinah wie ein gerupftes Huhn am Ende des Tages, weil man an jeder Ecke nochmal irgendeine "Touristengebuehr" zahlen muss - womit es dann doch nicht ganz so ruhig und friedlich ist. Davon darf man sich aber nicht so beeindrucken lassen, sondern eher die Natur im Auge behalten.
Zurueck in La Paz hatten wir nur noch eineinhalb Tage.
Den Montag Abend sind wir auf die Plaza de Murillo, der Platz vor den Regierungsgebaeuden. Da war es rammelvoll von Bolivianern, die gerne die neue Verfassung haetten. Um ehrlich zu sein kann ich die politischen Geschehnisse heir nicht so korrekt beschreiben, aber die Stimmung war schon mitreissend. Es ging jedenfalls darum, dass ein GEsetz verabschiedet werden sollte, dass ein Datum festlegt, an dem ueber die neue Verfassung abgestimmt wird. Dazu haben der Regierung 20 Stimmen der Opposition gefehlt. Um auf diese Druck auszuueben oder jedenfalls um seiner Meinung Luft zu machen sind Befuerworter des ganzen Landes nach La Paz marschiert, einige kamen ganz aus dem OSten. Das war natuerlich mehrheitlich indigene Bevoelkerung, eher aermlich. Es war also eine Menschenmenge, aus der wehende Bolivien- und Inkaflaggen hervorragten. Eine Buehne war auch aufgestellta uf der im Wechsel Reden gehalten wurden die alle mit Viva Evo MOrales, Viva Bolivia, Viva la unidad(im gegnsatz zur autonomie der einzelnen departamentos) etc. endeten und traditionelle Taenze getanzt wurden. Da bekamen wir sogar den Praesidenten Evo Morales zu gesicht, der hat auch getanzt (aber nicht geredet). Er gibt sich jedenfalls sehr volksnah, ist relativ locker angezogen (also nicht im anzug, tanzt, und wird mit Hermano (=Bruder) angesprochen.
Danach hat es uns noch in eine Kneipe verschlagen in der nicht mehr viel los war. Ein Bolivianer hat uns dann noch eine Runde Bier ausgegeben (wir waren noch mti einem Schweizer und einem Norweger unterwegs), das bier ist wirklich gut, falls ich das noch nciht erwaehnt ahbe, und uns auf der Gitarre Oasis vorgespielt.
Der letzte La PAz Tag war irgendwie stressig und ich hatte das Gefuehl ich konnte nciht mehr alles erledigen,w asich noch erledigen bzw. sehen wollte.
Mittwoch bin ich dann um 6.00 morgens zum Busterminal und von dort aus mit dem Bus nach Santiago, eine Fahrt von 36 Stunden. Viel billiger als fliegen und man sieht auch viel mehr. Ausserdem hab ich ja Zeit im Moment. Leider musste ich an der Grenze bei den Bolivianern 25 US $ bezahlen, weil ich - aus Versehen- 12 Tage illegal in Bolivien war (pro tag 2$ und die haben aufgreundet). Ich dachte die 3 von 30 tage aufenthaltserlaubnis waere eine 9. War aber nicht schlimm. In chile wurden dann 4 mal (!!) unsere Taschen kontrolliert, einmal mitten in der NAcht. Ansonsten konnte man gut schlafen und vor allem die herrliche Aussicht bewundern. Am chilenischen Grenzuebergang liegt der hoechste See der Welt, auf ca. 400 metern, inklusive Flamingos und Bergen im Hintergrund - wirklich schoen. Wir sind auch durch die trockenste Wueste der Welt gekommen und die meiste Zeit an der Kueste entlang, von der Chile ja reichlich hat, irgendwie immer gradeaus eben. GEstern abend bin ich dann gesund und munter hier in Santiago angekommen, womich JAviera abgeholt hat.
Hier bleibe ich erst mal einige Tage, naechste WOche Mittwoch fahren wir zu ihrer Familie nach Temuco.
Bis Bald, viele Gruesse, Hannah
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